Nordlichttour März 2012
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Sommaroy, Okt. 2011

Sehr starkes Nordlicht.

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(1:05 Min.)

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DIE   NORWEGISCHE  KÜSTE   ZWISCHEN  TRONDHEIM  UND  BODO
Aus der Luft  lässt sich die Küste Norwegens  wunderschön  überblicken. Sie ist insgesamt 25`100 km lang und besteht aus mehr als 150`000 Inseln. Sie ist dank den unzähligen Fjorden, Inseln und eindrücklichen Bergen wohl eine der schönsten Küstenlandschaften der Welt. Nicht umsonst wird die Hurtigruten-Tour als "schönste Seereise der Welt" bezeichnet. Diese Luftaufnahmen habe ich anlässlich der Nordlichtreise nach Sommaroy, am 23. Oktober 2011, aufgenommen. Grosse Teile der Strecke lagen unter einem Wolkenmeer, aber zwischen Trondheim und bis fast nach Tromsö konnten wir die wundervolle Küste in schönsten Herbstfarben erleben.
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Die Skabnsundbrua (Brücke)... die Stadt Namos am Namsfjorden... die Insel Vega,(... keine Vulkaninsel!)...  und direkt unter uns die
                                                                            Insel Alsten mit den sagenumwobenen Bergen der "Sieben Schwestern"...



das Alstfjord zwischen Alsten und der Insel Sandnessjoen (rechts)...    die Halbinsel Stottvaer...      die kahle Insel Fugloya...

mit wunderschöne Sandstrände ... nackte Felseninseln... die weit in die Norwegische Sea rausführen...


im Hintergrund die Lofoten... die Stadt Bodo mit dem Hafen... idyllische Bergseen und Felsformationen mit eigenartigen "Aufbauten".


Die Berge und Fjorde der Küste wirken im Winter wie verzaubert.  Das ist die eingeschneite  Insel  Grytoya,  die im speziellen Winterlicht erstrahlt.  Sie ist über Fähren erreichbar und nur schwach besiedelt.  Der grösste der spitzen Berge ist 1012 m hoch. Die Foto entstand anlässlich einer Reise nach Tromsö, im März 2012.


Grytoya im eigenartigen Zauberlicht

 

Rund um Sommaroy...

Wie wir selbst erfahren konnten,  ist die abgelegene Ortschaft Sommaroy  ein idealer "Nordlicht- Beobachtungsplatz".  Die Stadt Tromsö ist 65 km entfernt, störende Lichtverschmutzungen gibt es kaum. Im Dorf findet man ein kleines Restaurant, eine "Mehrzweck-Einkaufs-möglichkeit" mit separater "Herrenecke" wo die Männer einen Kaffee trinken, während die Frauen den Einkauf tätigen. Der Hafen ist klein, aber er spielt beim Fischexport eine nicht unbedeutende Rolle. Das ausgezeichnete Hotel mit den originellen, auf Pfählen stehenden  "Fischerhyttas" ist wunderschön an kleinen Buchten und Sandstränden, gelegen. 

mit einzigartigen  Naturlandschaften...


zum Beispiel mit dem markanten Berg Haja (486 m), er soll dem Architekten für die Eismeerkathedrale in Tromsö, als Inspiration gedient haben...


das Dorf Sommaroy auf der Insel Sommaroya... die Häuser liegen weit auseinander... rundum...


 grandiose Landschaften mit eindrücklichen Bergen und stillen Buchten... eine eigentliche Szenerie... wie eine Kulisse angeordnet...


in der Tiefe perfekt arrangiert... hinten mit abgestuftem Blau... im Vordergrund mit schwarzen Inseln... 


Pfahlbauten...  wegen der Ebbe und Flut...  feine Sandstrände und glasklares  aber leider auch im Sommer sehr kaltem Wasser...


und absolut unerwartet...  so weit oberhalb des Polarkreises...  schönste Abendstimmungen und Sonnenuntergänge, wie am Mittelmeer!
 

Sommaroy lebt hauptsächlich vom Fischfang, im Winter von Dorsch, Lachs und Hering, der hier verarbeitet und anschliessend, gefroren in die ganze Welt geliefert wird...   im Sommer ist es ein Paradies für Anglerfreunde...     und in der Zwischenzeit findet man neugierige "Polarlichtjägerinnen"..


 
HOCHTAL KATTFJORDEIDET
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Der kürzeste, aber nicht bei jedem Wetter schnellste Weg  nach Tromsö, führt über ein herrliches, urbanes Hochtal,  dem Kattfjordeidet mit seinen Mooren und Pionierpflanzen...  wie wenn die Ebene erst noch mit Gletscher bedeckt war.  Durch die abgelegene,  von Fremd- licht verschonte Lage lassen  sich hier wenn es das Glück will, ideal Polarlichter beobachten. Die Berge sind für Skiwanderer ein Paradies

der Middagstinden         Djeveltanka 963 m         Storsteinnes        

Das ist ein Panorama (XXL-Format)... im flachen Nachmittagslicht (die Polarnacht beginnt Ende November)...  Natur und Einsamkeit pur.


Die Rückfahrt nach Tromsö führt zuerst entlang dem Kattfjord... mit seiner "Spiegel-glatten" Wasseroberfläche, die alles doppelt
 (doppelt so schön) erscheinen lassen... 


ganz unverhofft...  was einem so über den Weg laufen kann...  eine grosse Rentierfamilie...  so ganz gemütlich  und absolut ohne Eile...

und was man einfach so, am Wegesrand finden kann... etwas sehr seltenes... filigranes Haareis...  noch wenig erforscht...  besteht aus feinen Haaren  aus gefrorenem Wasser...  sie werden offenbar  durch einen Pilz im moderigen Holz verursacht,  der das Wasser aus dem Holz, in feinster Struktur rausdrücken,  wo es bei nur ganz speziellen Temperaturbedingungen,  gefriert.  Jedenfalls hat unsere Entdeck-ung, die Heimfahrt zum Hotel, nicht überlebt...!



TROMSÖ   DAS   PARIS DES NORDENS

Tromsö vorzustellen... ist wie etwa "Wasser in den Rhein zu tragen"... 
wenn es jemand interessiert, was Tromsö mit der Polar-und Nordlichtforschung... mit dem Fisch-und Walfang... mit nördlichsten Kathe-dralen, Universitäten, Festivals und  Brauereien... mit dunklen Polarnächten... taghellen Mitternachtssonnen... feinen Fisch- und Staks- Restaurants... gemütliche Einkaufsstrassen mit flankierenden Holzhäuser... Meerwasserbeheizte Trottoirs... usw.... mit sich hat:
mein Tipp: im WWW sind jede Menge spannende Informationen zu finden.


Tromsö und Umgebung als Panorama... in der Mitte die Insel Tromsoya mit dem Stadtzentrum... hinten die Berg-und Fjordreiche Insel Kvaloya... rechts hinten die Insel Ringvassoya...
aufgenommen vom Hausberg Storsteinen (418 m), den man über die Fjellheisen-Seilbahn bequem in 5 Min. erreichen kann

 
Zumder Hafen auf Meereshöhe...            und von oben...       und  natürlich  die  Tromsöpalmen.
 


   WUNDERSCHÖNE FJORDE

Westlich von Tromsö sind nicht nur schöne, bis 1000 m hohe Berge und wilde Küstenlandschaften zu entdecken,  sonder auch fantastische Fjorde und Buchten. Besonders eindrucksvoll und von Nordlichtfreunden beliebt sind der  Kattfjord bei Sommaroy,  der Erstfjorden, der Kaltfjorden, der Grotfjorden und der nördliche Kvalsundet. Sie sind, ähnlich wie in den Alpen, durch Gletscher entstanden, wobei sogenannte Trogtäler entstanden sind. Im Gegensatz zu unseren "Fjorden", wie zum Beispiel der Klöntaler-Walen-oder Luganersee... führen sie in Norwegen direkt ins Meer. Das tiefblaue, wegen dem Golfstrom eisfreie Meer und die steilen und kahlen (und unverbauten) Hänge und Berge machen sie besonders  reizvoll. 


Sonnenuntergangsstimmung am Kaldfjorden... im Hintergrund die Insel Vengsoya...


und die Lichter von Hiellvik und Skulsfjord.

Einer der schönsten Fjorde... vom Meer her gesehen... der Vergsoyfjorden  und rechts der Grotfjorden...  mit den eindrücklichen Bergen im Hintergrund... fotografiert anlässlich einer Kreuzfahrt im Juli 2011...


links die idyllisch gelegene, kleine Ortschaft Grotfjord mit eigenem Beach... ganz hinten, der Blamann (1044 m)...


Grotfjorden... eine kleinere Bucht, wunderschön durch steile Felswände eingerahmt...


und die einsame Bucht im Frühjahr 2012... mit dem schneebedeckten Hollendaren (1017 m) rechts...


   gut geschützte Bootshäfen...               grandiose Fjorde...            kleinere Weiler...        und tiefgrünes Wasser vor steilen Felsen...


von Gletscher glattgeschliffene Felsen, die direkt ins Meer eintauchen... und für diesen Breitengrad unerwartet... schönste, feine Sand-strände... grandioses Panorama... für perfekte Badeferien würde hier eigentlich alles stimmen...  wenn nur das kalte Wasser nicht wäre!

 
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