Mein Antrag zur TGA-GV vom
14. Oktober 2011 und meine persönlichen Bemerkungen
und Klarstellungen.
 


Diesen Antrag* resp. das Original habe ich, fristgerecht und ich meine ordnungsgemäss, dem Präsidenten zur letzten GV eingereicht. Was ein Jahr vorher noch einfach und unkompliziert möglich war, ist jetzt mit den neuen Statuten, etwas schwieriger. Wie mir Fredy erklärt hat, unterliegt ein Antrag neu einem
 doppelten Antragsverfahren.
Die neuen Bestimmungen finde ich für einen Laienverein wohl ein wenig übertrieben, mit solchen Statuten hätte die
Swissair kaum gegroundet werden können und als ich vor Jahren einen kompletten Gemeinderat vor das Bezirksgericht geladen hatte, das war doch erheblich einfacher.
Da ich nach der Abservierung durch den ehemaligen Präsidenten eigentlich keine Lust mehr habe, mich der TGA persönlich irgendwie zu rechtfertigen oder zu stellen habe ich diesen Antrag offiziell zurückgezogen. Es ist aber nicht der einzige Grund, ich denke dass Fredy und einige Mitglieder im Vorstand es jetzt fertig bringen, die TGA wieder auf Vordermann zu bringen.
Ich habe ihm zugesichert, dass ich gar nichts
* gegen den Verein unternehmen werde, schliesslich habe ich mit erheblichem Einsatz mitgeholfen, die TGA aufzubauen und es ist wirklich widersinnig, ihr jetzt in den Rücken zu fallen. Es ist für mich allerdings immer schwieriger, allgemein klar zu machen, dass ich ein Problem mit Heinz, Horst und einigen ehemaligen Vorstandmitglieder habe und nicht mit der TGA.

*(Neue Bemerkung 20.4.2013)
 Mich hat der Verein, in einer nichtigen Abstimmung, und gestützt auf Schlaumeier`s Horst Warasch`s fantasievollen Unterstellungen, nach 12 Jahren wieder zum normalen Aktivmitglied zurückgestuft. ich denke, dass damit die Grenzen neu abgesteckt worden sind.

 


Klarstellung 1
Ich bin eines der wenigen Ehrenmitglieder, und verstehe das eigentlich nicht als Ehrenamt...
aber als Ehrenmitglied darf man sich wie ein freier Mitarbeiter (zumindest nach den ursprünglichen Statuten) fühlen.
Ich muss nichts... ich kann aber... ich muss nicht an GV s teilnehmen, kann aber zum Beispiel eine Homepage oder eine
grafische Arbeit für den Verein machen.
Wenn der Präsident jetzt meine Arbeit nicht brauchen kann, oder damit nicht einverstanden ist, oder ihm gewisse Formulierungen nicht passen, kann er sie selbstverständlich ausladen.

Klarstellung 2
Heinz meint, was ich geschrieben habe, nicht in die Öffentlichkeit gehört.
Erstens ist meine TGA-Homepage bereits seit 2002, also lange vor der gemeinsamen "Ära Heinz und Horst" im Internet und etwas Öffentlicheres wie eine Homepage gibt es ja wohl kaum. Es hat mir Spass gemacht, so nebenbei, die TGA und ihre Aktivitäten und ich meine im positiven Sinn und mit einer gewissen Qualität, weltweit zu präsentieren. Es hat sich dabei
eine treue Besuchergemeinde entwickelt. Dass die Old-TGA-Homepage auch jetzt noch sehr gut besucht wird, sehe ich in meiner internen Besucherstatistik. Die Site ist inzwischen die meist besuchte Seite meiner vielen Homepages. Diesen Monat (Okt.2011) sind es in den ersten neun Tagen immerhin 2303 Anfragen (nicht Besucher!) gewesen. Ich fühl mich verpflichtet, meinem Stammpublikum, und das sind ehemalige TGA-Mitglieder, TGA-Freunde, einstige Sponsoren, alte Passivmitglieder
und befreundete Theatervereine, über die Geschichte und die aktuelle Entwicklung des Vereins noch zu informieren.
 


Mein Antrag zur GV:
Die TGA hat ein neues Logo, eine neue Homepage, neue Ziele, eine neue innere und äussere Umgangart, eine total neue PR-Ausrichtung, oder ganz generell...          alle bewährten Strukturen und alles was irgendwie nur möglich ist geändert.
 



Meine Nachbemerkungen
Vor einigen Tagen, nach mehr als anderthalb  Jahren sind
mir endlich die offiziellen Protokolle der Generalversammlungen von 2010 und 2011 zugestellt worden.

Ich habe bei meinen Anträgen zur GV vom 15.Oktober 2010 unter anderem Heinz als Vereinspräsidenten, gebeten,
klar und sachlich über die Entschuldigung und die Angelegenheit Homepage zu informieren.
Heinz, wieso hast du das nicht gemacht?
Du hättest doch einfach deine Entschuldigung vom 2.4.2010 vorlesen können. Alle hätten dann an deinem Schreibstil und
deinem Umgangston merken können, aha... das ist ein Master am Werk... da geht s sehr geschäftlich und direkt zu! 
Man hat mich zwar falsch informiert... Petra war gar nicht die Verantwortliche... man hat meine (der TGA ihre Homepage) ausgeladen... aber der Vorstand meint nachher kühn: "wir werden die Sache mit den Texten als erledigt betrachten".

Wieso hast du nicht einfach durchgegeben können, dass du der TGA die Homepage und dummerweise auch
die TGA-Adresse ausgeladen hast.
Wieso hast du die Mitglieder einfach glattweg angelogen?
Mir sind mindestens 8 verschiedene Unwahrheiten und reine Lügen untergeschoben worden.
Die gemeinste ist vielleicht die, nachdem man mich mehr als sechs Wochen wie einen "räudigen Hund" hingehalten hat,
 noch behaupten kann, ich habe nicht mit mir reden wollen!
Ein Anruf am Morgen vom 1. März 2010, nachdem ich dir, respektive Claudia, noch das beruhigende Mail, das ich noch
"mit lieben Grüssen" unterschrieben habe, hätte doch genügt...
 und alles hätte sich auf einen Schlag erledigt... ich hätte mich nicht in einem Riesenaufwand rechtfertigen und erklären müssen, ich hätte mich nicht über eigenartige Reaktionen der Vereinsmitglieder wundern müssen...
 ich hätte einfach meine und ihr eure Homepage gehabt.

Und so etwas von Kurios...
dass man nach der reinen Anschwindelei die Mitglieder noch abstimmen lässt, ob der Vorstand sachlich über die Vorkommnisse informiert hat? So etwas Unmögliches hat es doch wohl kaum je in einem Verein gegeben.
Unter Öffentlichkeits- und PR Arbeit verstehe ich doch, was man grundsätzlich von allen Firmen und Körperschaften erwartet darf, ehrliche, transparente Arbeit... das hätte doch auch in der TGA richtig sein können.
 Keine Firma und kein Verein kann sich mit Schwindel, Lug und Trug langfristig durchwurschteln.
Man kann doch zum Beispiel nicht von Riesenerfolg schreiben, wenn in der allseits einsehbaren Reservationsliste kurz
vor Theaterbeginn vielleicht nur 60 % der Plätze belegt sind.

Zum Protokollauszug, den ich vorgängig erhalten habe und den ich in meinem offiziellen Brief
umfangreich berichtigen musste, habe ich noch eine Bemerkung:
ist das wirklich der richtige Protokollauszug... da stimmt doch etwas mit dem eigentlichen Protokoll nicht überein?
Habt ihr da eure Ausreden nicht einfach so und im nachhinein, sagen wir mal... "frei erfunden"!
Hat man das wirklich so an der GV durchgesprochen... einige der Mitglieder hätten doch gewusst, wer die
Homepage gemacht hat?
Und wieso hat man mir die Abstimmungsresultate nicht durchgeben können?
(7 Ja, 3 Nein und 13 Enthaltungen... das ist doch eindeutig... da hätte ich mich in der ganzen Angelegenheit
ja überhaupt nicht so aufregen müssen! Jetzt ist mir auch klar wieso der gesamte Vorstand zurückgetreten ist.

Das mit den Ratten...
es mag vielleicht einfacher sein, sich über "böse Reaktionen" aufzuregen, anstatt dass man sich seine eigene Unfähigkeit zugestehen mag.
Wenn ich schreibe: "die TGA ist unter die Räuber gefallen"...
das heisst nicht, dass Heinz und Horst Räuber sind... auch wenn sie mir zwar die Homepage ausgeladen und das Plakat geklaut haben.
Und wenn ich schreibe: "die Ratten verlassen das sinkende Schiff"...
das heisst nicht, dass der Präsident und der Vorstand Ratten sind...
das sind allgemeine Redensarten, welche aber einen Zustand oder eine Situation sehr genau umschreiben können.
Unter Wikipedia ist für alle nachzulesen,
dass der Ausspruch "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff" eine Tatsache umschreibt, dass Ratten an Bord eines Schiffes versuchen, sich in Sicherheit zu bringen, wenn dieses, etwa auf Grund der Löcher, die sie selbst in der Rumpf genagt haben, unterzugehen droht!
Im übrigen sind Ratten sehr intelligente Lebewesen.
Ratten hätten vermutlich eine gut eingeführte Homepage nicht ausgeladen.


Altendorf 9. Oktober 2011  Walter Reichmuth
alias Murmeli Mufti